Durchhaltevermögen statt Druck, Druck, Druck...

Gerade in helfenden Berufsfeldern, wie dem Lehramt und der Sozialen Arbeit, ist es notwendig den Umgang mit Stressoren und Spannungszuständen zu lernen, damit sich ein Gesundheitsgefühl entwickeln kann. Als Berufseinsteiger/in will man den Job so perfekt wie nur möglich erledigen. Irgendwie müssen immer irgendwelche Dinge erledigt werden. Das kann schon ordentlich Druck erzeugen, vor allem wenn man nur noch ausführende Kraft ist! Meines Erachtens sind vier Säulen von entscheidender Bedeutung, damit man sich seiner Ressourcen wieder bewusst wird und so eine ausreichende Portion Durchhaltevermögen ansammelt:

 

Vertrauen:

 

Worauf vertraue ich? Durchzieht Vertrauen mein Leben? Wie tragend ist mein Vertrauen? Verstehe ich die Herausforderungen des beruflichen Lebens? Welche Anforderungen hat der Beruf in den letzten Wochen an mich gestellt?...

 

Verstehbarkeit:

 

Verstehe ich meinen Beruf? Verstehe ich Veränderungen in meinem Beruf? Ist mein beruflicher Alltag vorhersehbar?...

 

Bewältigbarkeit:

 

Habe ich ein grundlegendes Vertrauen, meine beruflichen Aufgaben zu meistern? Aus eigener Kraft, oder mit Unterstützung? Welche Aufgaben stehen an? Welche Aufgaben habe ich gemeistert?...

 

Sinnhaftigkeit:

 

Habe ich Freude an meinem Beruf? Bin ich glücklich? Habe ich ein grundlegendes Gefühl der Bedeutsamkeit meines Berufs?...

 

Eine systematische Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen wird euch helfen, euer Durchhaltevermögen zu steigern.

 

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